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 Werwolf

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BeitragThema: Werwolf   Sa Dez 08, 2007 9:12 am



Der Begriff Werwolf bezeichnet das Mysterium, daß sich ein Mensch unter besonderen Umständen nachts in ein Tier verwandeln kann und bei Tagesanbruch wieder seine menschliche Gestalt annimmt. Die meisten Sagen berichten von Männern, die aufgrund ihres familiären Erbgutes oder infolge einer Verletzung, die sie durch eine solche Kreatur erhalten haben, in bestimmten Nächten zu einem Tier (meist zu einem Wolf) mutieren. Das Wesen, in welches sie übergehen wird als unheilvoll und raubtierhaft beschrieben.

Sogar Familienmitglieder werden von ihm angegriffen, da das Wesen offenbar keine Erinnerung an seine jeweils andere Existenz besitzt. So kann sich der Betroffene, sobald er seine menschliche Gestalt wieder besitzt, nicht mehr an seine nächtliche Jagd erinnern. Die Erinnerung kann in Form von Traumbildern zurückkehren, das scheint aber eher selten der Fall zu sein. Je länger der Mensch von diesem Phänomen befallen ist, desto geringer werden die Abstände zwischen den Gestaltwandlungen, bis er schließlich ganz von der Gestalt des Tieres übernommen wird. Demzufolge hat derjenige die größte Chance auf Heilung, der frühzeitig Hilfe durch eine erfahrene Person erhält. Andernfalls kann der Kreis nur durchbrochen werden, indem man ihn mit Hilfe eines Gegenstands aus Silber erlöst und dadurch seiner Seele Frieden schenkt.

Einige Zeit nach dem Biss eines Werwolfes zeigen sich bei dem Opfer folgende Anzeichen:

Das Opfer beginnt das Tageslicht zu meiden. Desweiteren verweigert es die Wasseraufnahme. Es heißt, Der Anblick und Geruch von Wasser, soll das Opfer regelrecht in Panik verfallen lassen.

Dann folgt eine Phase der Raserei. Der Gebissene schlägt und tritt in wilder, alles beherrschender Wut um sich.
Das Gesicht verändert sich. Es wird starr. Die Lippen ziehen sich zurück, die Zähne werden spitzer und die Zunge länger.
Auch sollen Geifer und Schaum aus dem Mund tröpfeln. Das Opfer beginnt grausame kehlige Laute hinauszustoßen.

Bis zum nächsten Vollmond, vollendet sich die Verwandlung des Opfers. Es verwandelt sich in ein Wolf ähnliches Geschöpf. Sein Denken und Fühlen ist von der Gier nach Blut beherrscht.
Ob Mensch oder Vieh ist ihm so gleich, wie die Tatsache, ob es den angefallenen Kind. Nur engste Familienmitglieder sollen verschont bleiben...

Das Wesen MUSS töten. Dies ist sein stärkster Instinkt. 4 Tage behält es diesen Zustand. Und lebt dann als normaler Mensch normal unter seinesgleichen. Doch des Nachts wird er zum Tier....



Der (Wer)Wolfglaube soll sich aus der sog. Hundswut, heute als Tollwut bekannt entwickelt haben. So beschreibt der Tierarzt Joseph Claudius Rougemont im Jahre 1798 die auffälligen Verhaltensweisen der Krankheit.
Ich habe diese ein wenig abgewandelt.
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